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Rund um den BürgerBus


Es ist Ferienzeit. Viele Betriebe und Behörden arbeiten mit reduzierter Kraft. Da ist es erfreulich, dass bei den Angelegenheiten, die den BürgerBus betreffen, doch etwas Bewegung im Ablauf ist.
Oberste Priorität hat beim BürgerBusverein die Beschaffung eines neuen Busses. Der derzeitige Bus ist schon mehr als 400 000 km gelaufen, ist über 5 Jahre alt und hat deutliche Verschleißanzeichen, sodass ein neuer Bus erworben werden muss. Nun ist das keine leichte Angelegenheit, da der BürgerBusverein keine eigenen Mittel hat, um solch einen Kauf zu tätigen und deshalb bei den verschiedenen Fördertöpfen Gelder beantragen muss.
Und da hat sich jetzt etwas getan:
Die Gemeinde Kirchlinteln hat ihren Beitrag zugesagt, der ZVBN fördert die Beschaffung des Ersatzbusses, der Landkreis Verden beteiligt sich an den Kosten und schließlich hat die LNVG, nachdem die anderen Zusagen da waren, die Mittel für den Kauf des Busses bereitgestellt. Trotz der Ferienzeit konnte der erste Vorsitzende Wolfgang Rodewald jetzt also die Bestellung des neuen Busses vornehmen und eine Auftragsbestätigung liegt dem Verein inzwischen auch vor. Toll!
Nun ist es kein Geheimnis mehr, dass der BürgerBusverein die Ortschaften des Kleinbahnbezirks in sein Liniennetz einbeziehen will. Um das zu bewerkstelligen, benötigt der Verein neben anderem auch einen weiteren (also zweiten) Bus. Den gibt es aber nicht ohne entsprechende Förderung und die gibt es nicht ohne vorherige Genehmigung des Linienbetriebs im neuen Bereich – ein langwidriges Verfahren. Auch hier hat sich inzwischen einiges bewegt: Unser Konzessionär Allerbus hat der von uns beantragten Linienveränderung zugestimmt und unterstützt uns seitdem bei allen weiteren Schritten der Genehmigung. So können wir jetzt berichten, dass die Liniengenehmigungen von der Gemeinde, dem Landkreis und vom ZVBN vorliegen. Seitens der LNVG wurde signalisiert, dass der Genehmigung bisher nichts im Wege steht und deshalb eine Förderung zur Beschaffung des zweiten Busses möglich ist. Damit konnte jetzt kürzlich auch der zweite Bus bestellt werden! Es geht voran!
Seit 2025 lebt der BürgerBusverein mit einem Provisorium in Sachen Garage für seinen Bus. Die Kündigung unserer alten Garage an der Kükenmoorer Straße hatte zur Folge, dass wir befristet auf dem Hof von Joachim Köhler untergekommen sind. Eine Lösung muss also her. Unserem Verein schwebt eine im Besitz der Gemeinde befindliche Garage vor, damit Investitionen in die Infrastruktur wie z. B. Walbox und/oder Fotovoltaikanlage für umweltfreundliche Busse nicht in Mietobjekte erbracht werden müssen. Zudem könnten solche Anlagen auch vom Fuhrpark der Gemeinde genutzt werden – eine sinnvolle Synergie. Aus unserer Sicht wäre damit eine Garage in unmittelbarer Nähe des Bauhofs ideal.
Mit diesem Vorschlag sind wir an die Gemeinde herangetreten, die sich danach intensiv in Politik und Verwaltung mit dem Thema beschäftigt hat. Durchaus kontrovers, wie aus einem Leserbrief in der Presse zu entnehmen war. Verschiedenste Standorte für die Garage sind in Betracht gezogen worden, begutachtet und besichtigt worden – auch unter finanziellen Gesichtspunkten – und nun zeichnet sich eine Lösung ab. Auf Anregung des Kirchlintler Ortsvorstehers Herrmann Meyer konnte auf dem Bauhofgelände ein gut geeigneter Standort ermittelt werden, der den Vorstellungen des Vereins entspricht und auch von den Bediensteten des Bauhofs positiv aufgenommen wurde. Darüber sind wir froh und besonders dankbar.
Unsere neuen Busse werden wohl in eine neue Garage einziehen, zentral gelegen, von wo aus sie dann zu ihren Fahrten starten können.

Es muss allerdings jetzt auch festgestellt werden, dass dem BürgerBusverein auch ein Schuh drückt – und zwar ziemlich heftig!
Wir brauchen dringend neue Fahrer, damit wir unseren Betrieb so abwickeln können, wie wir es planen.

Hier also der Aufruf:
Bitte verstärkt unser Busfahrerteam!
Meldet Euch beim Vorstand, bei Peter Ziehm (04207-6684996)
oder auch bei jeder Fahrerin / jedem Fahrer.
Wenn ihr ein oder mehrmals im Monat einen halben Tag für
den BürgerBus übrighabt, dann seid ihr bei uns richtig.


Die Kosten für den Erwerb des Personenbeförderungsscheines trägt der Verein, Ihr tut etwas Gutes, seid sozial engagiert und werdet Freude bei dieser Tätigkeit haben.
Meldet Euch und ihr erfahrt mehr über die Tätigkeit als BürgerBus-FahrerIn.
(09.08.2026)


Jahreshauptversammlung gut besucht

       
Sie führt schon seit 14 Jahren die Kasse des Kirchlintler BürgerBusvereins:
Nicole Mannertz. Und jetzt ist sie für weitere drei Jahre einstimmig wiedergewählt worden. Die Jahreshauptversammlung des Vereins fand im Brunsbrocker Müllerhaus statt – mit großer Beteiligung.
Rückblickend bezog sich Vorsitzender Wolfgang Rodewald auf die sich
stabilisierenden Fahrgastzahlen, die fast wieder auf dem Niveau von vor Corona sind. Besonders bedankte er sich bei den Fahrerinnen und Fahrern und weiteren Ehrenamtlichen, die den Verein am Laufen halten. Alle würden wertvolle Dienste  durch große Verlässlichkeit leisten, „die kaum ein anderer Verein bietet“.
Momentan sorgen 21 Fahrerinnen und Fahrer für das reibungslose Funktionieren der vier BürgerBuslinien durch den Geestbereich der Gemeinde.
Durch die Ausweitung in die Dörfer des Kleinbahnbezirks seien allerdings weitere Fahrer dringend erforderlich, betonte er. Mindestens 30 bräuchte der Verein, damit auch die Menschen aus dem Südteil der Gemeinde von der sinnvollen Einrichtung des BürgerBusses profitieren. In der Aussprache wurde deutlich, dass Armsen sein Soll an Fahrern bereits übererfüllt habe; aus Luttum, der zweitgrößten Ortschaft der Gemeinde, habe sich leider noch keine einzige Person bereiterklärt, zu fahren. Konsens der Anwesenden war, dass die Ortsvorsteherinnen und Ortsvorsteher sich bei der Suche nach neuen Fahrerinnen und Fahrern mehr einbringen sollten. Sie würden schließlich die Menschen vor Ort kennen und wüssten am besten, wer von ihnen angesprochen werden könne für das ehrenamtliche Engagement, den BürgerBus zu fahren. Wenn die benötigte Zahl von mindestens 30 nicht erreicht werde, könnte das Projekt BürgerBus im Kleinbahnbezirk scheitern. Die Diskussion um die drei notwendigen neuen Bürgerbusgaragen nahm einen weiteren Schwerpunkt der Versammlung ein.
Eine umzäunte Fläche als Stellplatz für die BürgerBusse komme nicht infrage.
„Wir fahren nicht, wenn die Garage nicht da ist“, betonte Rodewald. Und die
Garage sei auch Voraussetzung, „wenn wir im Kleinbahnbezirk fahren“. Das sei allein schon aus Versicherungsgründen notwendig, so der Vorsitzende. „Wir leisten so viele Stunden und erwarten ein Minimum an Unterstützung.“
Die Gemeinde müsse hier eine Lösung finden, damit der BürgerBus ab dem 13. Dezember dieses Jahres, dem Eröffnungstag des Bahnhalts, auch dorthin Fahrgäste bringt und abholt.

(12.07.2026)


Reinhard Ries und Delfried Buse besuchen
"BürgerBus-Fabrik" von K-Bus in Slowenien


Auf Wunsch des ausgewählten Herstellers der zwei neuen Busse für den BürgerBus Kirchlinteln machten sich Delfried Buse und Reinhard Ries auf den Weg nach Murska Sobota in Slowenien, wo sich das Werk der österreichischen Firma K-Bus befindet. Die Stadt hat rund 12.000 Einwohner und liegt zwischen Österreich, Ungarn und Kroatien. Mit der Bahn ging es reibungslos bis Graz, wo beide am späten Abend von Wolfgang Muhr, Technischer Support bei K-Bus, abgeholt und zum Hotel in Moravske Toplice gebracht wurden.
In diesem Ort wurde vor 65 Jahren bei der Suche nach Erdöl eine Heißwasserquelle gefunden, woraufhin im Laufe der Jahre ein modernes Heilwasserbad mit entsprechenden Hotelanlagen entstand.
Am nächsten Tag ging es früh in das Werk in Murska Sobota, wo eine imposante Führung startete. Auf technischer Basis von Fahrzeug-Großserienherstellern werden hier Omnibusse gefertigt. Das Kerngeschäft sind Post- und Schulbusse für die Schweiz. Zudem besteht eine jahrzehntelange Erfahrung im Bau von BürgerBussen.
Alle BürgerBusse in Kirchlinteln kamen bereits aus diesem Werk. K-Bus kauft die Serienfahrzeuge zum Beispiel von VW und baut diese dann unter Verwendung von Fahrgestell und Frontaufbau nach dem Wunsch des Bestellers um. Im Werk werden dazu sämtliche erforderliche Arbeiten vom Schweißen des Rahmens und der Karosserie über den Aufbau der Innenausstattung bis zur Installierung von Elektrik und Elektronik durchgeführt.
Ein kleines Team ist jeweils von Anfang bis Ende für einen Bus zuständig, was eine hohe Verantwortung für das fertige Produkt bewirkt. Delfried Buse und Reinhard Ries konnten vor Ort die verschiedenen Baustufen begutachten, darunter auch BürgerBusse, wie sie in Kirchlinteln zum Einsatz kommen sollen. Im Anschluss fand die Baubesprechung für die gewünschten BürgerBusse statt. Gemeinsam mit dem Prokuristen Marjan Kozel, dem Techniker Wolfgang Muhr und einem Konstrukteur wurde das Fahrzeug unter Verwendung der Anfrage und des Angebots im Detail „konfiguriert“. Vorschläge, Hinweise und Bedenken beider Seiten wurden aufgenommen. Das Ergebnis des intensiven Austauschs war ein Protokoll, das als Grundlage für die weitere Bearbeitung dient.
Mit diesen Unterlagen kann der Bau der BürgerBusse für Kirchlinteln begonnen werden, sobald der Auftrag nach den Finaznierungszusagen erteilt werden kann.
Der Nachmittag diente der Entspannung, wobei die Zeit zu kurz war, um die Möglichkeiten des Heißwasserthermalbads zu nutzen. Am Folgemorgen ging es früh mit dem Auto nach Graz und mit dem Zug weiter nordwärts.
Allerdings endete die Fahrt des ICE 116 nach München wegen einer Streckensperrung bereits in Prien am Chiemsee. Der Münchner Hauptbahnhof wurde so spät erreicht, dass eine Übernachtung in der Stadt erforderlich wurde. Einen Tag später als geplant kamen beide wohlbehalten in Kirchlinteln an.

(15.05.2026)




BürgerBusfahrerinnen und -fahrer mal zu Fuß unterwegs

Kohltour am 21. Februar 2026

Kohltour 2026
Dank einer wieder einmal hervorragenden Organisation durch Renate Meyer trafen sich am Samstag, dem 21.02.2026, rund 30 Fahrerinnen und Fahrer, einige mit ihren Partnerinnen / Partnern am Lintler Krug in Kirchlinteln zur diesjährigen Kohltour. Renate und Hermann Meyer hatten einen gut zweistündigen Spaziergang in Kirchlinteln ausgearbeitet, bei dem es eine ganze Reihe geschichtsträchtiger Orte zu erleben galt. Los ging es auf den Spuren des Ehepaares Carl Reinhard und Hedwig Reh, die am 16. April 1945 den britischen Truppen mit einer weißen Fahne entgegengingen und letztendlich für ein Ende der Kriegshandlungen sorgten. Neben dem Trögerschen Haus wurde auch die Gedenkstätte am Heidberg besucht, und Hermann Meyer konnte interessante Details berichten.
Weiter ging es Richtung Osterberg, wo es ein - nach erheblichem Borkenkäferbefall - wieder aufgeforstetes Waldstück zu besichtigen galt. Die gepflanzten Bäume wurden von Kirchlintlerinnen und Kirchlintler anlässlich eines Geburtstages, Ehejubiläums etc. gesponsert. Hermann Meyer hob auch die Geschichtsträchtigkeit des Ortes hervor, denn im 17. Jahrhundert wurden hier zwei Pastorenmörder durch Verbrennen hingerichtet.
Auf dem weiteren Weg gab es dann eine nette Verpflegungsstation am Waldspielplatz mit Schmalzbroten und Getränken. Weiter ging es am westlichen Ortsrand, am Schäferhof und der Schule vorbei bis zum neu gestalteten Platz hinter der St. Petri Kirche. Auch hier gab Hermann Meyer interessante Informationen zu dem vor einigen Jahren durchgeführten Projekt.
Nächste Station war der Eichenhof, heute ein Alten- und Pflegeheim. Hermann Meyer wusste aus der Geschichte zu erzählen, dass sich hier einmal die Hofstelle der Familie Heitmann befunden hatte und ein Sohn sogar 30 Jahre Bürgermeister der Ortschaft gewesen sei.
Entlang der Bahnlinie (Amerika-Linie) ging es weiter zum Standort für den zukünftigen Bahnhalt, der noch in diesem Jahr eröffnet werden soll. Es konnte auch die Stelle angeschaut werden, an der die zukünftige Haltestelle des BürgerBusses entstehen soll.
Entlang der Kreepener Straße ging es dann über den Hinrich-Heitmann-Weg – auch hier gab es weitere Informationen – zum Lintler Krug in das neu eröffnete Café im Krug. Dort warteten weitere ca. 10 Teilnehmer, die sich noch zum gemeinsamen Essen und gemütlichen Beisammensein eingefunden hatten.
Wolfgang Rodewald begrüßte mit Wilfried Liebetruth und Rüdiger Klinger zwei seiner Vorgänger, dankte Renate und Hermann Meyer für die gelungene Organisation und Durchführung der Tour und den Fahrerinnen und Fahrern sowie allen anderen Aktiven für den außergewöhnlichen Einsatz im vergangenen Jahr. Das Kohlessen solle ein kleines Dankeschön des Vereins für die geleistete ehrenamtliche Arbeit des letzten Jahres sein und müsse unbedingt im nächsten Jahr wiederholt werden.

Eine schöne Veranstaltung klang bei leckerem Grünkohlessen mit dem ein oder anderen Getränk und sehr netten Gesprächen aus.                      (25.02.2026)




(20.02.2026)

Witterungsbedingt

fallen am 

Montag,

 12.01.2026,

 

alle Fahrten aus!


Witterungsbedingt

fallen am 

Freitag,

 09.01.2026,

 

alle Fahrten aus!


Für einen Tag kein BürgerBus verfügbar
   
Unser BürgerBus
ist defekt


Wir konnten leider keinen Ersatzbus bekommen.

Daher werden am 06.01.2025 keine Fahrten stattfinden.